ergon (griech.), d.h. Handlung, Tat
Team:
ET Elfriede Hödl MSc ET Katharina Anna Wicher
Kontakt: 0316/5989/6691
4.Stock Station J (Gruppen- und Einzeltherapieraum)
1.Stock Ambulanzgebäude (Schienenraum)
Durch die ergotherapeutische Behandlung ermöglichen wir dem Patienten, Voraussetzungen für seine Handlungsfähigkeit im Alltag zu entwickeln, zu verbessern oder zu erhalten. Ziel ist dabei das Erreichen einer größtmöglichen Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. In unserer Behandlung berücksichtigen wir den Menschen im Gesamtausdruck seiner Persönlichkeit mit motorischen, psychisch-geistigen und sozialen Anteilen.
Ergotherapie in der Psychiatrie:
Tätigsein ist ein menschliches Grundbedürfnis und hat heilende Wirkung. In der psychosozialen Gruppentherapie entdecken Patienten beim Tonarbeiten ihre eigene Kreativität. Durch das Vorgehen nach bestimmten Handlungsschritten und das Einhalten von Reihenfolgen kommt es zu einer Förderung von Konzentration und Ausdauer. Das Tätig sein innerhalb der Gruppe verbessert die Kontaktfähigkeit, die Kommunikation und stärkt das Selbstvertrauen. Es verlangt das Akzeptieren von Regeln, gibt aber auch die Möglichkeit, die eigene Rolle in einem kleinen Rahmen zu finden.

Ergotherapie in der Neurologie:
Wir behandeln Patienten, die aufgrund von Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems Schwierigkeiten mit alltäglichen Handlungen haben. Zu den therapeutischen Möglichkeiten zählen das Training lebenspraktischer Fertigkeiten (z.B. Wasch- und Anziehtraining, Esstraining), motorisch funktionelle Einzelbehandlungen, die Schulung von Tastsinn und Bewegungswahrnehmung, das neuropsychologische Training sowie die Beratung der Angehörigen in Fragen der häuslichen Versorgung von gehandikapten Patienten. Zur Anwendung kommen die in der Neurorehabilitation bewährten Behandlungskonzepte wie Perfetti, Affolter und V. Schweizer.


Ergotherapie in der Rheumatologie:
Neben der funktionellen Therapie, die darauf abzielt, Bewegungen wieder zu ermöglichen, sie zu trainieren und zu erhalten, zählt – speziell in der Rheumatologie – die individuelle Anpassung von Hand- und Fingerschienen sowie die Versorgung mit Hilfsmitteln zu den Schwerpunkten der ergotherapeutischen Arbeit. Im Rahmen einer wöchentlichen Rheumaschulung werden die Patienten durch die Ergotherapeutin über Maßnahmen des Gelenkschutzes informiert und lernen dabei, die Gelenke vor Fehlbelastungen und Überbeanspruchung im Alltag zu schützen.

ET Katharina Anna Wicher, Barbara Passath, 4.4.2008