Dr. Gerhard Fruhwürth zum Primarius für Psychiatrie ernannt
Vorstellung von Prim. Dr. Gerhard Fruhwürth
Dr. Fuhwürth stammt aus Wien, ist verheiratet und Vater von 2 Söhnen. Nach dem Studium an der medizinischen Fakultät in Wien und dem Erhalt des Facharztdekretes für Psychiatrie und Neurologie, absolvierte Dr. Fruhwürth eine Ausbildung zum Psychotherapeuten und diplomierten Krankenhausbetriebswirt. Dr. Fruhwürth seit seit 1996 für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien als Konsiliararzt tätig. Als leitender Oberarzt im Psychiatrischen Zentrum des Otto Wagner Spitals wurde ihm für die Planung und Errichtung einer gerontopsychiatrischen Tagesklinik der Gesundheitspreis der Stadt Wien verliehen. Daneben engagierte er sich besonders für den Aufbau und die Implementierung des „Verbindungsdienstes“ zur Optimierung und Verbesserung der Qualität in der psychiatrischen Versorgung und Förderung der Zusammenarbeit sowohl extra- wie auch intramuraler Einrichtungen.
„Was in anderen medizinischen Fachrichtungen als selbstverständlich angesehen wird, die gemeindenahe medizinische „Grundversorgung“, stößt im Fall psychiatrischer Behandlungen auf Schwierigkeiten und oftmals auf große Unsicherheit. Die Gründe hierfür mögen vielfältig sein und zum Teil auch in ganz persönlichen Ressentiments gegenüber psychisch erkrankten Menschen und deren Behandlungsmöglichkeiten liegen, was wiederum die Notwendigkeit öffentlichkeitswirksamer Aufklärungsarbeit aufzeigt. Die Verbindung des ambulanten Betreuungskonzeptes des Burgenlandes und die Implementierung einer Behandlungsmöglichkeit im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt sind maßgeblich und zukunftsweisend für die „ganzheitliche Gesundheitsversorgung“ der Bevölkerung“, so Dr. Gerhard Fruhwürth.
Die Implementierung der psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus Eisenstadt erfolgt in mehreren Phasen und erstreckt sich voraussichtlich auf einen Zeitraum bis 2007. Die konsiliare Versorgung der stationären Patienten und zeitgleich der Aufbau einer psychiatrischen Ambulanz sind, neben Organisations- und Planungsaufgaben vorerst vorrangiges Ziel. In enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten, dem Psycho-Sozialen Dienst, den Selbsthilfegruppen und Hilfsorganisationen soll ein enges und flexibles Versorgungsnetz zur Betreuung psychisch kranker Menschen eingerichtet werden. Die Eröffnung einer psychiatrischen Abteilung und somit die Gewährleistung der psychiatrischen Vollversorgung steht in Verbindung mit dem Abschluss der noch laufenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen.