Friday 10. February 2012

Inhalt:

25 Jahre Hauskrankenpflege

Seit mittlerweile 25 Jahren wird im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt Hauskrankenpflege angeboten. Begonnen wurde damit am 10. Jänner 1984 unter dem damaligen Pater Prior Lukas Lanzerstorfer.

Das Konzept dafür wurde von Sr. Noberta Böhm von den Schwestern des göttlichen Erlösers entwickelt und umgesetzt. Anfangs war Sr. Noberta gemeinsam mit Frater Auremund Unterberger im Einsatz, danach war sie als Individualistin bis 2001 tätig. Heute sind drei Mitarbeiterinnen des Gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege in der Hauskrankenpflege tätig. Die Leitung liegt bei DGKS Gabriele Ramhofer.

Die Zielsetzung und Herausforderungen der Hauskrankenpflege

 

Ziel der Hauskrankenpflege ist es, den Patienten in der gewohnten Umgebung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und dabei die Lebensqualität hochzuhalten.

Ursprünglich standen Tätigkeiten wie Körperpflege, Verbandswechsel, Mobilisation oder auch Sterbebegleitung des Patienten bzw. Begleitung der Angehörigen im Mittelpunkt. Dadurch, dass die Menschen immer älter werden, haben sich auch die Anforderungen an die Hauskrankenpflege geändert. Heute beinhaltet die ambulante Pflege zuhause vielfach auch Neurologische und Gerontopsychiatrische Erkrankungen wie Demenz oder Alzheimer. Auch die Betreuungstätigkeit nach größeren Operationen hat zugenommen, da sich die Verweildauer im Krankenhaus verkürzt hat. Neue Herausforderungen und Aufgaben ergeben sich weiters durch die Heimrespiratortherapie und die Palliativpflege.

 

Die Zukunft bringt den Mitarbeitern der Hauskrankenpflege eine sicherlich interessante, persönlich wertvolle, aber auch eine fordernde Zeit. Gerade die 24-h-Betreuung wird für das kleine Team eine Herausforderung. Sie sind nicht nur Ansprechpartner für die Patienten, sondern auch für die Angehörigen und kennen die Sorgen und Nöte oft schon seit vielen Jahren.

Hier gilt es, nicht nur an die Patienten und deren Angehörigen zu denken, sondern auch an die Mitarbeiterinnen der Hauskrankenpflege und ihnen die entsprechende Hilfestellung und Begleitung zu geben.

 

Den Mitarbeiterinnen der Hauskrankenpflege wünschen wir auf diesem Weg viel Kraft und Stärke für die nächsten Jahre und sagen danke für „ein Vierteljahrhundert im Dienste der Menschen".

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