Die Kooperation bringt ein hohes Maß an Bündelung medizinischen Know-Hows und Spezialisierung im Sinne der PatientInnen. Durch die Abgleichung medizinischer Fächer ist die Facharztanwesenheit rund um die Uhr auf allen Abteilungen möglich.
Internistische Vernetzung:
Allgemeine Internistische Intensiv und Schwerpunkt Gastroenterologie bei den Barmherzigen Brüdern, Schwerpunkt Hämatoonkologie und Kardiologie bei den Barmherzigen Schwestern.
Chirurgische Vernetzung:
Schwerpunkt Gefäßmedizin bei den Barmherzigen Brüdern und Schwerpunkt Tumorchirurgie bei den Barmherzigen Schwestern.
Labor
Die chemisch diagnostischen Labors der Barmherzigen Brüder und Schwestern wurden Anfang Jänner 2006 im Kooperationsbau zusammengeführt und stehen als gemeinsames leistungsfähiges Kooperationslabor (B&S Zentrallabor) den Kinischen Fächern zur Verfügung. Es stehen damit alle modernen Diagnosemethoden und Geräte zur Verfügung.
Augen
Die beiden Augenabteilungen wurden mit Anfang 2007 bei den Brüdern zusammengefasst. Es wurde damit der ophthalmologische Schwerpunkt in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Orthoptik, Pleoptik und Neuroophthalmologie und der Augenoptik (seit 2006) noch weiter ausgebaut und die Augenklinik Barmherzige Brüder entstand.
HNO
Die HNO-Abteilung wechselte ebenfalls im Jahr 2006 zu den Barmherzigen Schwestern.
Neurologie
Nach Fertigstellung des Kooperationsbaus wurde der neurologische Schwerpunkt bei den Brüdern durch die Übernahme der Neurologisch-psychiatrischen Abteilung der Schwestern bei den Brüdern konzentriert. Durch die Schwerpunktbildung und Konzentration der Kompetenzen in jeweils einem Haus kann Medizin auf höchstem Niveau angeboten werden:
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Akutneurologie mit Stroke Unit
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Institut für Sinnes- und Sprachneurologie
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Neurorehabilitation und Akutgeriatrie
Akutaufnahme
Seit Februar 2006 erfolgt an den jeweiligen Aufnahmetagen die Akutversorgung der Brüder-Schwestern-Patienten in einer gemeinsamen Akutaufnahme mit Aufnahmestation. Auch hier kann durch Bündelung der Ressourcen eine noch bessere Qualität für den Patienten erreicht werden.
Küche
Schon umgesetzt ist auch die Kooperation im Bereich der Küche. Seit 2002 kocht "KulinariO - Die Ordensküche Linz" für die Patieten beider Häuser auf. Es wurde ein cook & chill System eingesetzt, um das Essen frisch und ernährungsphysiologisch in optimalem Zustand zum Patienten bringen zu können.
Ökonomie und Qualität
Durch die Kooperation Barmherzige Brüder und Barmherzige Schwestern kommt es zu einer echten Einsparung und Bettenreduktion. Steuergelder werden dadurch sinnvoll eingesetzt und die Synergieeffekte von zwei Häusern für den Linzer Raum optimal genutzt. Die Zusammenlegungen und verbesserte Zusammenarbeit führt auch zur Reduktion von Kostensteigerung im Spitalsbereich. Umgekehrt kann für die Qualitätsoptimierung in Bereichen, die unterversorgt sind, mehr getan werden.
Statistik
Die Barmherzigen Brüder und Schwestern Linz können gemeinsam auf folgende Zahlen verweisen:
| Stationäre Aufnahmen/Jahr |
55.000 |
| Betten |
1.050 |
| Bettenabbau |
50 |
| Fachabteilungen |
30 |
| Ärzte |
320 |
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Pflegepersonal |
1.000 |
| Gesamtes Personal |
2.109 |
Es bleiben weiterhin zwei Krankenhäuser mit getrennter Trägerschaft!
Es entsteht ein großes medizinisches Zentrum mit über 1.000 Betten und 30 Spezialabteilungen. Der familiäre Charakter beider Häuser bleibt trotzdem gewahrt, da sie zwei in sich geschlossene kleinere Einheiten bleiben.

