Worum geht es bei der Forderung nach Gerechtigkeit im Gesundheitswesen?
Kommt es primär darauf an, wer wovon wie viel erhält?
Wer aber entscheidet über eine gerechte Güterverteilung?
Brennende Fragen stehen im Mittelpunkt des 8. Internationalen Kongresses der OÖ. Ordensspitäler am 4. November 2010 im Linzer Design Center.
Politiker und Ökonomen sprechen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von der „Großbaustelle Gesundheit“. Die Finanzierung des Gesundheitswesens stoße an Grenzen. Wollen wir das Wesentliche unseres Gesundheitssystems retten, muss sich vieles ändern, meinen Gesundheitsökonomen.
Oftmals bleibt dabei leider die Gerechtigkeit auf der Strecke. Wie sich das verlorene Gleichgewicht wieder herstellen lässt, darüber referieren und diskutieren international namhafte Expertinnen und Experten.
Was ist das Maß der Gerechtigkeit in Bezug auf die Gesundheit? Diese Frage beantwortet im Festvortrag der österreichische Starmathematiker und Bestsellerautor Rudolf Taschner.
Wieviel Geld uns die Gesundheit in Österreich wert sein soll. Dazu gibt der Chef des Instituts für Höhere Studien (IHS) und Vorsitzende des österreichischen Staatsschuldenausschusses Bernhard Felderer (angefragt) Auskunft.
Und der am Kings College in London lehrende Philosoph, Theologe und Gerechtigkeitsexperte Clemens Sedmak zeigt auf, dass Ethik statt Monetik dominieren soll.
Ob Justitia gerade im Hinblick auf die Gesundheit doch blind ist, diskutieren internationale renommierte MedizinerInnen, PflegexpertInnen und ÖkonomInnen beim Kongress der OÖ Ordensspitäler.