Wednesday 23. May 2012

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LEISTUNGEN - SCHWERPUNKTE

 

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Endoskopische Eingriffe

 

Durch die Einführung zahlreicher neuer endoskopischer Techniken ist es möglich, die große Mehrzahl aller Eingriffe unter Vermeidung eines Bauchschnittes durchzuführen. Mit dieser Methode können Schmerzen vermindert und die Aufenthaltsdauer verkürzt werden.

 

An unserer Abteilung werden etwa 70 Prozent aller Operationen endoskopisch durchgeführt.

 

Es stehen neuartige technische Systeme wie "Ultracision" (Schneiden mit hochfrequentem Ultraschall) oder wie "Ligasure" (schonende Blutstillung und kontrollierter bedingung) zur Verfügung.

 

Endoskopische Techniken werden u.a. eingesetzt bei:

  • Bauchspiegelungen (Pelviskopien)
  • Diagnostisch: Abklärungunklarer Schmerzen oder Befunde
  • Operativ: Sterilitätsabklärung, Endometriose, Cystenoperationen, Exstirpation gutartiger Adnextumoren, Eileiterschwangerschaft, Konservative Myomausschälung, Durchtrennen von Verwachsungen
  • Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopien)
  • Diagnostisch
  • Operativ: Abtragung von Septen, Endometriumablation, Myomresektion
     

Behandlung von Senkungs- und Inkontinenzproblemen bei der Frau

 

Senkungs- und Inkontinenzbeschwerden sind häufig und finden oft zuwenig Beachtung. Wir haben uns deshalb diesem Problem besonders zugewandt.

 

Nach einer genauen gynäkologischen Untersuchung erfolgt die urodynamische Abklärung mittels moderner computergesteuerter Untersuchungseinheit, wobei es wesentlich auch um die Unterscheidung zwischen Belastungs- und Dranginkontinenz (Stress- und Urgeinkontinenz) geht.


Nach Vorliegen der Meßergebnisse kann die richtige Behandlungsmethode gewählt werden, wobei operative, medikamentöse oder physiotherapeutische Maßnahmen zur Verfügung stehen. Unsere Physiotherapeutinnen bieten täglich Gruppenübungen zur Beckenbodengymnastik an.

 

An operativen Techniken zur Behebung der Harninkontinenz hat sich die Methode mittels TVT (Tensionfree Vaginal Tape) und neuerdings auch TVT-O durchgesetzt.

 

Vorteile entstehen durch die geringe Operationsbelastung (Durchführung z.T. in Lokalanästhesie, nur kleine Einschnitte, kurze Eingriffsdauer) sowie durch sehr gute Langzeitergebnisse.

 

 

Behandlung und Begleitung bei bösartigen Erkrankungen (Onkologie)

 

Die Abteilung hat sich in besonderem Maße jener Patientinnen angenommen, die an einer bösartigen gynäkologischen Erkrankung leiden. Zu diesen zählen die Erkrankungen des Unterleibs sowie der Brust. Beginnend bei einer exakten Diagnostik bei unklaren Befunden durch die gynäkologische Untersuchung und die Vaginosonographie stehen an der Röntgenabteilung im Hause weitere moderne bildgebende Verfahren zur Verfügung, wie insbesondere moderne Ultraschallgeräte, Mammographie und Computertomographie.

 

Bei Notwendigkeit einer Operation sind wir auch für ausgedehnte Eingriffe auch dank einer hervorragenden interdisziplinären Zusammenarbeit und einer guten Intensivstation gerüstet.


Im Bereiche der Mammachirurgie wird eine brusterhaltende Vorgangsweise angestrebt. Seit mehreren Jahren wird an unserer Abteilung die Methode des Wächterlymphknotens (Sentinellymphnode) erfolgreich angewandt. Durch diese Methode lässt sich in vielen Fällen die vollständige Entfernung der Achsellymphknoten und so das Risiko eines Lymphödems vermeiden.


Wir bieten im onkologischen Bereich die Durchführung begleitender Therapien (Chemotherapie und Hormontherapie) mit langjähriger Erfahrung an.
Besonderer Wert wird auf entsprechende Zuwendung durch Gesprächsführung und psychologische Leitung gelegt, wobei in die Betreuung neben Ärzten und Pflegekräften auch eine Psychologin und ein Pastoralassistent eingebunden sind.


Im Rahmen unserer Nachsorge werden Patientinnen in jährlichem Abstand oder bei Auftreten von Beschwerden kontrolliert.

 

In Zusammenarbeit mit der plastischen  Chirurgie im Hause können auf Wunsch wiederherstellende Maßnahmen ( z.B. Brustaufbau) eingeleitet werden.

 

 

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