Üblicherweise wird Sie
Ihr HNO-Facharzt bzw. Ihre HNO-Fachärztin zunächst unserer
Ambulanz zuweisen:
Da wir ab diesem Zeitpunkt die Verantwortung für die weitere Betreuung
und damit für Ihre Gesundheit übernehmen, bitten wir Sie um
Verständnis, dass es leider immer erforderlich sein wird, dass wir Sie
noch einmal untersuchen, um uns
selbst einen Überblick, bezüglich der geplanten Operation zu verschaffen. Sollten z. B. von uns erbetene Zusatzbefunde dann ein
abweichendes therapeutisches Vorgehen nach sich ziehen, so ist dies – ebenso wie diese
Zweituntersuchung durch unser eigenes Ärzteteam
– nicht als Widerspruch gegen die Meinung des Sie über Monate oder
Jahre betreuenden Facharztes zu verstehen, sondern spiegelt den in der
Medizin
üblichen, dynamischen Entscheidungsprozess wieder.
Unsere Abteilung arbeitet mit den zuweisenden Kolleginnen und Kollegen
seit jeher beispielgebend zusammen und steht brieflich bzw. im
Einzelfall auch telefonisch in engem Kontakt.
Am Ende der
Erstuntersuchung bzw. nach Einholung ergänzender Befunde (zB einer
Computertomographie) werden wir mit Ihnen kurz die Art des geplanten
Eingriffs erörtern, Sie erhalten
ausführliches Informationsmaterial und unsere Ambulanzsekretärin wird mit Ihnen einen
Termin für Ihre Operation vereinbaren.
Welche Untersuchungen sind vor der Operation nötig ?Kurz vor der geplanten Operation wird Ihnen Ihre Hausärztin bzw. Ihr Hausarzt helfen, die für die Operation
notwendigen Voruntersuchung zu machen:
- Bei Kindern ist dies in der Regel eine Blutabnahme (Blutgruppe
und AK-Suchtest, Blutbild, Gerinnung und ein HIV-Test), die nicht
länger als 2 Wochen vor der Operation erfolgen darf sowie eine
Begutachtung durch einen Kinderfacharzt oder den Hausarzt („Freigabe“) maximal 10 Tage vor der Operation.
- Bei Erwachsenen ist üblicher Weise neben einer Freigabe vom Internisten oder Hausarzt incl. EKG (nicht älter als 10 Tage), eine nicht länger als 2 Wochen zurückliegende Blutprobe (Blutgruppe
und AK-Suchtest, Blutbild, Gerinnung, Blutzucker, Nierenwerte,
Leberwerte und ein HIV-Test), sowie ein (maximal ein halbes Jahr altes)
Lungenröntgen erforderlich.
Welche Untersuchungen bei Ihnen im Einzelfall benötigt werden, entnehmen Sie bitte dem Informatinsblatt, das Ihnen bei der Terminvereinbarung mitgegeben wurde!Bitte beachten Sie, dass – außer in begründeten Einzelfällen – die
Voruntersuchungen bei uns im Haus
nicht möglich sind und daher bei der Aufnahme alle erbetenen Befunde mitgebracht werden müssen, da sonst eine Aufnahme nicht möglich ist!
Wann werde ich aufgenommen und was muss ich dabei beachten ?Um Ihnen eine stressfreie Vorbereitung auf die Operation zu ermöglichen, erfolgt die
Aufnahme meist einen Tag vor dem geplanten Eingriff.
Sollten noch Spezialuntersuchungen notwendig sein, kann auch eine
frühere Aufnahme mit Ihnen vereinbart worden sein. Patientinnen und
Patienten, die an einem
Sonntag oder Feiertag für eine geplante Operation
aufgenommen werden, werden üblicherweise gebeten, am
Donnerstag vor dem Aufnahmetermin, um 11 Uhr, mit allen Befunden in die Ambulanz zu kommen.
Vor
Ohroperationen wird normalerweise eine
zusätzliche Kontrolle 1 Woche vor dem geplanten Termin nötig sein.
Die mit Ihnen vereinbarten Termine entnehmen Sie bitte ebenso dem Informationsblatt, das Ihnen bei der Terminvereinbarung mitgegeben wurde !Im Rahmen der
Aufnahmeuntersuchung wird nochmals eine komplette
fachärztliche Untersuchung durchgeführt, die
mitgebrachten Befunde überprüft und Sie haben Gelegenheit, nach einem
ausführlichen Aufklärungsgespräch alle, Sie interessierenden
Fragen zu stellen.
Diese Aufnahmeuntersuchung trägt dem Umstand Rechnung, dass sich die
Notwendigkeit zu einem operativen Eingriff bzw. die
Voraussetzungen zur Durchführung eines bestimmten Eingriffs
in der Zwischenzeit geändert haben kann, zudem gewährleistet die
Überprüfung der Vorbefunde eine
maximale Sicherheit im Zusammenhang mit der geplanten Operation.
Um auch in Hinblick auf die
Narkose, für ein
Höchstmaß an Sicherheit
zu sorgen, werden Sie am Tag vor der Operation noch zusätzlich im
Rahmen der Anästhesie-Ambulanz, einer Kollegin bzw. einem Kollegen der
Abteilung für Anästhesie mit allen Befunden vorgestellt.
Auch hierbei erfolgt ein
ausführliches Aufklärungsgespräch und die Beantwortung aller Ihrer
Fragen bezüglich der Narkose.
Wir bitten Sie bei der Aufnahme folgendes zu beachten:- Gerinnungshemmende
Medikamente wie Aspirin, Thrombo-ASS, Marcoumar, Sintrom etc. 1 Woche
vor der Aufnahme nach Rücksprache mit dem Hausarzt / behandelnden Arzt
absetzen bzw. umstellen.
- Falls Sie unter einer medikamentösen Behandlung stehen, nehmen Sie Ihre Medikamente bitte in das Spital mit.
- Die
zur Aufnahme angeforderten Befunde sind Teil der Krankengeschichte und
verbleiben im Krankenhaus; wenn Sie Kopien davon wünschen, fertigen Sie
diese vor der Aufnahme bitte selbst an.
- Falls Sie den vereinbarten Aufnahmetermin nicht einhalten können, informieren Sie uns möglichst umgehend.
- Trotz
aller organisatorischen Bemühungen sind bei der Aufnahme Wartezeiten
nicht immer vermeidbar; wir bitten Sie, darüber nicht ungehalten zu
sein.