Wednesday 23. May 2012

Inhalt:

Wie komme ich zu einem OP-Termin?


Üblicherweise wird Sie Ihr HNO-Facharzt bzw. Ihre HNO-Fachärztin zunächst unserer Ambulanz zuweisen: Da wir ab diesem Zeitpunkt die Verantwortung für die weitere Betreuung und damit für Ihre Gesundheit übernehmen, bitten wir Sie um Verständnis, dass es leider immer erforderlich sein wird, dass wir Sie noch einmal untersuchen, um uns selbst einen Überblick, bezüglich der geplanten Operation zu verschaffen. Sollten z. B. von uns erbetene Zusatzbefunde dann ein abweichendes therapeutisches Vorgehen nach sich ziehen, so ist dies – ebenso wie diese Zweituntersuchung durch unser eigenes Ärzteteam – nicht als Widerspruch gegen die Meinung des Sie über Monate oder Jahre betreuenden Facharztes zu verstehen, sondern spiegelt den in der Medizin üblichen, dynamischen Entscheidungsprozess wieder. Unsere Abteilung arbeitet mit den zuweisenden Kolleginnen und Kollegen seit jeher beispielgebend zusammen und steht brieflich bzw. im Einzelfall auch telefonisch in engem Kontakt.

Am Ende der Erstuntersuchung bzw. nach Einholung ergänzender Befunde (zB einer Computertomographie) werden wir mit Ihnen kurz die Art des geplanten Eingriffs erörtern, Sie erhalten ausführliches Informationsmaterial und unsere Ambulanzsekretärin wird mit Ihnen einen Termin für Ihre Operation vereinbaren.


Welche Untersuchungen sind vor der Operation nötig ?

Kurz vor der geplanten Operation wird Ihnen Ihre Hausärztin bzw. Ihr Hausarzt helfen, die für die Operation notwendigen Voruntersuchung zu machen:
  • Bei Kindern ist dies in der Regel eine Blutabnahme (Blutgruppe und AK-Suchtest, Blutbild, Gerinnung und ein HIV-Test), die nicht länger als 2 Wochen vor der Operation erfolgen darf sowie eine Begutachtung durch einen Kinderfacharzt oder den Hausarzt („Freigabe“) maximal 10 Tage vor der Operation.
  • Bei Erwachsenen ist üblicher Weise neben einer Freigabe vom Internisten oder Hausarzt incl. EKG (nicht älter als 10 Tage), eine nicht länger als 2 Wochen zurückliegende Blutprobe (Blutgruppe und AK-Suchtest, Blutbild, Gerinnung, Blutzucker, Nierenwerte, Leberwerte und ein HIV-Test), sowie ein (maximal ein halbes Jahr altes) Lungenröntgen erforderlich.
Welche Untersuchungen bei Ihnen im Einzelfall benötigt werden, entnehmen Sie bitte dem Informatinsblatt, das Ihnen bei der Terminvereinbarung mitgegeben wurde!

Bitte beachten Sie, dass – außer in begründeten Einzelfällen – die Voruntersuchungen bei uns im Haus nicht möglich sind und daher bei der Aufnahme alle erbetenen Befunde mitgebracht werden müssen, da sonst eine Aufnahme nicht möglich ist!


Wann werde ich aufgenommen und was muss ich dabei beachten ?

Um Ihnen eine stressfreie Vorbereitung auf die Operation zu ermöglichen, erfolgt die Aufnahme meist einen Tag vor dem geplanten Eingriff. Sollten noch Spezialuntersuchungen notwendig sein, kann auch eine frühere Aufnahme mit Ihnen vereinbart worden sein. Patientinnen und Patienten, die an einem Sonntag oder Feiertag für eine geplante Operation aufgenommen werden, werden üblicherweise gebeten, am Donnerstag vor dem Aufnahmetermin, um 11 Uhr, mit allen Befunden in die Ambulanz zu kommen.

Vor Ohroperationen wird normalerweise eine zusätzliche Kontrolle 1 Woche vor dem geplanten Termin nötig sein.

Die mit Ihnen vereinbarten Termine entnehmen Sie bitte ebenso dem Informationsblatt, das Ihnen bei der Terminvereinbarung mitgegeben wurde !

Im Rahmen der Aufnahmeuntersuchung wird nochmals eine komplette fachärztliche Untersuchung durchgeführt, die mitgebrachten Befunde überprüft und Sie haben Gelegenheit, nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch alle, Sie interessierenden Fragen zu stellen.

Diese Aufnahmeuntersuchung trägt dem Umstand Rechnung, dass sich die Notwendigkeit zu einem operativen Eingriff bzw. die Voraussetzungen zur Durchführung eines bestimmten Eingriffs in der Zwischenzeit geändert haben kann, zudem gewährleistet die Überprüfung der Vorbefunde eine maximale Sicherheit im Zusammenhang mit der geplanten Operation.

Um auch in Hinblick auf die Narkose, für ein Höchstmaß an Sicherheit zu sorgen, werden Sie am Tag vor der Operation noch zusätzlich im Rahmen der Anästhesie-Ambulanz, einer Kollegin bzw. einem Kollegen der Abteilung für Anästhesie mit allen Befunden vorgestellt.
Auch hierbei erfolgt ein ausführliches Aufklärungsgespräch und die Beantwortung aller Ihrer Fragen bezüglich der Narkose.


Wir bitten Sie bei der Aufnahme folgendes zu beachten:
  • Gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin, Thrombo-ASS, Marcoumar, Sintrom etc. 1 Woche vor der Aufnahme nach Rücksprache mit dem Hausarzt / behandelnden Arzt absetzen bzw. umstellen.
  • Falls Sie unter einer medikamentösen Behandlung stehen, nehmen Sie Ihre Medikamente bitte in das Spital mit.
  • Die zur Aufnahme angeforderten Befunde sind Teil der Krankengeschichte und verbleiben im Krankenhaus; wenn Sie Kopien davon wünschen, fertigen Sie diese vor der Aufnahme bitte selbst an.
  • Falls Sie den vereinbarten Aufnahmetermin nicht einhalten können, informieren Sie uns möglichst umgehend.
  • Trotz aller organisatorischen Bemühungen sind bei der Aufnahme Wartezeiten nicht immer vermeidbar; wir bitten Sie, darüber nicht ungehalten zu sein.
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