Thursday 9. February 2012

Inhalt:

Ausbau des Dialyseangebotes

Eröffnung und Segnung der Dialysestation im Wiener Krankenhaus
Am 5. März 2007 wurde im Wiener Krankenhaus der Barmherzigen Brüder eine Dialyse-Station eröffnet. Dank einer Sektoren übergreifenden und innovativen Kooperation zwischen der Wiener Gebietskrankenkasse und dem Wiener Krankenanstaltenverbund konnte dieses Projekt zum Wohle dialysepflichtiger PatientInnen realisiert werden.
Presseinformation

Wien baut Dialyseangebot aus

Eröffnung und Segnung der Dialysestation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder


In Wien werden derzeit rund 740 DialysepatientInnen versorgt, etwa 620 davon durch die Dialyseangebote des Wiener Krankenanstaltenverbundes und 120 durch das Hanusch-Krankenhaus der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK). "Die Stadt Wien baut das Dialyseangebot laufend aus: In den nächsten Jahren werden 89 neue Plätze geschaffen. Das Kernstück des Dialyseausbaus ist das geplante Dialysezentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zum Donauspital, wo die Stadt Wien gemeinsam mit der Wiener Gebietskrankenkasse und den Barmherzigen Brüdern bis 2009 60 zusätzliche Dialyseplätze errichtet", erklärte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am Montag bei der Eröffnung der neuen Dialysestation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Die Kooperation dieser drei Träger habe sich auch bei der Entwicklung der Dialysestation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder bewährt.

"Mit den 12 neuen Dialyseplätzen können in der Großen Mohrengasse bis zu 72 PatientInnen versorgt werden", so WGKK-Obmann Franz Bittner. "Die ausgezeichnete Kooperation zwischen der WGKK, dem KAV und unserem Krankenhaus bündelt ein großes Maß an medizinischer und pflegerischer Kompetenz, welche den Dialyse-PatientInnen zu Gute kommt, und eine langfristig qualitativ hochwertige Betreuung sichert", betonte Frater Ulrich Fischer OH, Prior und Krankenhausvorstand in der Großen Mohrengasse.

"Wir Barmherzige Brüder wollen allen kranken Menschen – ohne Rücksicht auf Religion, Alter, Herkunft oder sozialen Statuts – bestmöglich helfen. Für uns war es daher selbstverständlich, nach Gesprächen mit den zuständigen Organen der Stadt Wien und der Wiener Gebietskrankenkasse, den Ausbau der Dialyseplätze zu forcieren", so Fischer weiter.

Als Mitbetreiber freut sich Franz Bittner, Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse, über die Inbetriebnahme der zwölf neuen Dialyseplätze. "Wir setzen heute einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur optimalen Versorgung der Wienerinnen und Wiener, die an Niereninsuffizienz leiden."

Die Wiener Gebietskrankenkasse habe in den letzten Jahren bereits hausintern auf den großen Bedarf in der Bevölkerung reagiert: Im Hanusch-Krankenhaus der WGKK wurden mittlerweile die Dialyseplätze aufgestockt. Blutwäschen werden nun außerdem in drei Schichten durchgeführt. Weiters wird inzwischen die moderne Bauchfelldialyse angeboten. "Diese Anstrengungen allein reichen allerdings nicht aus, um dem steigenden Bedarf in Wien auch in Zukunft gerecht zu werden. Herausforderungen im Gesundheitsbereich wie diese können nur dann bewältigt werden, wenn mehrere kompetente Partner bereit sind, institutionelle Gräben zu überspringen und nach kreativen Wegen der Kooperation zu suchen", so Bittner.

Bittner weiter: "Ohne die konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien, den Barmherzigen Brüder und der Wiener Gebietskrankenkasse gäbe es weder diese zwölf neuen Dialyseplätze hier noch den Ausblick auf die Eröffnung eines neuen Dialysezentrums jenseits der Donau in naher Zukunft."

"Mit dieser Kooperation ist es gelungen, für die PatientInnen ein organisationsübergreifendes und gemeinsam finanziertes Projekt ins Leben zu rufen. So wird auf kostengünstige und innovative Art und Weise gewährleistet, dass auch in Zukunft der steigende Bedarf in der Dialyseversorgung gedeckt ist", so KAV-Generaldirektor Dr. Wilhelm Marhold.


Ausbau bei Dialyseplätzen geht weiter

Die Menschen werden dank der ständigen Weiterentwicklung der Medizin deutlich älter. Damit steigen auch die chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes an. Ein Großteil der Nierenerkrankungen geht auf Diabetes zurück. Die Zahl der Dialyse-PatientInnen in Wien steigt jährlich um 7 bis 10 Prozent.

Der Dialysebereich wird vom Wiener Krankenanstaltenverbund stetig erweitert: Mit dem Umbau in der Krankenanstalt Rudolfstiftung werden noch vor dem Sommer zusätzlich zu den bisherigen 16 Plätzen 5 weitere im dritten Bezirk geschaffen - für 30 weitere PatientInnen. Auch im Wilhelminenspital wird das Angebot um 12 neue Dialyseplätze zur Versorgung von insgesamt 72 zusätzlichen PatientInnen ausgebaut.


Rückfragehinweis:

Mag. Michael Eipeldauer
Mediensprecher StRin. Mag.a Sonja Wehsely
Tel.: 01/ 4000/ 81231
Handy: 0664/826 84 36
E-Mail: michael.eipeldauer@magwien.gv.at

Mag. Jan Pazourek
WGKK - Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/ 60 122/ 2254
Handy: 0664/31 31 794
E-Mail: jan.pazourek@wgkk.sozvers.at

Mag. Bernhard Zahrl
Provinzialat der Barmherzigen Brüder - Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/ 21121/ 1102
Fax: 01/ 21121/ 1120
E-Mail: Link


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Bilder von der Eröffnung der Dialyse-Station
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Bei der Unterzeichnung des Vertrages
GD Dr. Wilhelm Marhold (KAV), GD Hofrat Dr. Rudolf Brenner und Obmann Franz Bittner (beide WGKK) sowie P. Prior Ulrich Fischer (v.l.n.r.)

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Gemeinsam für die Patientinnen und Patienten
GD Dr. Wilhelm Marhold (KAV), GD Hofrat Dr. Rudolf Brenner und Obmann Franz Bittner (beide WGKK) sowie P. Prior Ulrich Fischer (v.l.n.r.)

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StRin. Mag.a Sonja Wehsely bei ihrer Festansprache
(im Hintergrund der Chor der MitarbeiterInnen des Wiener Krankenhauses der Barmherzigen Brüder)

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Vor der Segnung der neuen Station

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Weibischof Dr. Franz Scharl (li.) und Krankenhausseelsorger P. Walter Klampfer bei der Stations-Segnung

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Blick in einen Behandlungsraum

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Blick in einen Behandlungsraum

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P. Prior Ulrich Fischer, StRin. Mag.a Sonja Wehsely und WGKK-Obmann Franz Bittner (v.l.n.r.) in einem der Behandlungsräume

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StRin. Mag.a Sonja Wehsely und Stationsleiterin DGKS Monika Appel begrüßen die erste Patientin

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Das Team der neuen Dialyse-Station begrüßt die erste Patientin.

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