Sammlung für die Behandlung mittelloser und unversicherter PatientInnen
Unversicherte PatientInnen sind heutzutage keine Ausnahmefälle mehr. Pater Prior Ulrich Fischer weiß aus der Praxis zu berichten, dass landläufig zwar Unversicherte oft mit AusländerInnen oder MigrantInnen assoziiert werden. „Es sind aber immer mehr Österreicherinnen und Österreicher unversichert, sodass ohne die Hilfe der Barmherzigen Brüder Menschen unbehandelt bleiben könnten.", so Fischer.
Die traditionelle „Haussammlung der Barmherzigen Brüder" ist für das Ordensspital in Wien-Leopoldstadt absolut notwendig, denn nur in einem optimal ausgestatteten Krankenhaus kann verantwortungsbewusst und bestmöglich behandelt und gepflegt werden.
Die Barmherzigen Brüder bitten daher die Bevölkerung, die Herzen zu öffnen, damit die „Brüder" auch 2009 helfen können (Spendenkonto: PSK Nr. 7064.001 (BLZ 60.000), Kennwort „Haussammlung 2009). Die Barmherzigen Brüder verwalten die ihnen anvertrauten Mittel der Haussammlung sparsam, gewissenhaft und verwenden sie nur für die Versorgung mittelloser PatientInnen in medizinischen Notfällen - ganz im Sinne der Spender!
Behandlung Mittelloser entspricht dem Ordensauftrag
Die Behandlung mittelloser PatientInnen entspricht dem Auftrag des hl. Johannes von Gott, dem Ordensgründer der Barmherzigen Brüder: Armen und Kranken helfen, ohne nach Religion, Alter, Herkunft, Kultur oder sozialem Status zu fragen. Fischer: „Jeder Patient, der in eine unserer Ambulanzen kommt, wird behandelt und wenn medizinisch erforderlich, selbstverständlich auch stationär aufgenommen."
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, gegründet 1614, ist das älteste Spital Wiens, zugleich aber auch eines der modernsten. Sowohl medizinische und pflegerische Spitzenleistungen als auch größtmöglicher Komfort für die PatientInnen sind gewährleistet. Mit seinen 400 Betten, der ordenseigenen „Pflegeakademie" sowie der öffentlichen Apotheke ist das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ein Gesundheitszentrum im Herzen Wiens. Hier werden jährlich fast 24.000 stationäre PatientInnen und 120.000 Ambulanzfälle von etwa 720 MitarbeiterInnen (140 ÄrztInnen und 360 Pflegepersonen) versorgt.