Thursday 9. February 2012

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4. Wiener Schmerztag im Rathaus fand bei den Besuchern großen Anklang

 

Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely besuchte den Schmerztag und war beeindruckt vom interdisziplinären Ansatz der Schmerzbehandlung bei den Barmherzigen Brüdern

Bereits zum 4. Mal fand am 16. April 2010 im Rathaus der Wiener Schmerztag statt. Wie bereits im letzten Jahr fungierte dabei das Wiener Krankenhaus der Barmherzigen Brüder als Mitveranstalter. Auch heuer war das Besucherinteresse groß und zahlreiche Interessierte nutzen die Gelegenheit zu einem Beratungsgespräch am Stand des Wiener Krankenhauses der Barmherzigen Brüder. Besonders begeistert zeigten sich die Besucherinnen und Besucher vom interdisziplinären Schmerzmanagement, welches seit mehr als zehn Jahren im Schwerpunktkrankenhaus in der Leopoldstadt angeboten wird.

 

Hoher Besuch am Informationsstand der Wiener Barmherzigen Brüder

Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely begrüßte die Besucherinnen und Besucher beim Wiener Schmerztag. Dabei stattete Wehsely auch dem Informationsstand des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder einen Besuch ab und nutzte die Gelegenheit für Fachgespräche mit den anwesenden Primarii und Medizinern. "Die Wienerinnen und Wiener müssen in vielen Fällen Schmerzen nicht einfach ertragen. Es gibt moderne Behandlungsmöglichkeiten in den Spitälern und auch bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Denn in Wien gibt es die beste Schmerzbehandlung, unabhängig von Einkommen, Alter, Herkunft oder Geschlecht", betonte die Gesundheitsstadträtin.

 

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Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely besuchte im Rahmen des Schmerztages auch den Stand der Barmherzigen Brüder

 

Schmerz lass´ nach …

„Schmerzen werden von den Menschen als negativ und störend wahrgenommen. Eigentlich haben Schmerzen aber eine durchaus positive Funktion, da sie als Warnsignal dienen und so zeigen, dass Handlungsbedarf besteht,“ erklärt Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Wiener Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. Prim. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Thurnher, Vorstand der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin, stand den Besuchern am Schmerztag ebenfalls für Fragen zur Verfügung und ergänzt: „Das Problem sind nicht die Schmerzen an sich, sondern die Tatsache, dass die Patienten, bevor sie einen Arzt aufsuchen und sich in Behandlung begeben, zuerst über einen längeren Zeitraum Selbstmedikation betreiben und hoffen, dadurch die Schmerzen loszuwerden. Eine irrige Annahme, denn dadurch läuft der Patient Gefahr, dass seine Schmerzen chronisch werden.“

 

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Reger Besucherandrang herrschte am Stand der Barmherzigen Brüder.
Im Gespräch Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilas (Vordergrund) und Prim. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Thurnher (linker Hand)

    

Interdisziplinäres Schmerzmanagement im Wiener Krankenhaus der

Barmherzigen Brüder

Je nach Erkrankung werden die Patienten im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien primär in fünf verschiedenen Abteilungen behandelt: in der Anästhesie (Vorstand: Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias), der Radiologie (Vorstand: Prim. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Thurnher), der Neurologie (Vorstand: Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Lang), der Internen Medizin (Prim. Univ.-Prof. Dr. Johannes Gobertus Meran) und dem Institut für Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation (Vorstand: Dr. Anna Warlamides). Darüber hinaus wird im Bedarfsfall natürlich auch von den übrigen Abteilungen wie Chirurgie, HNO, Urologie, Gynäkologie und Augenheilkunde fachspezifische Schmerztherapie und -analyse angeboten. Die grundsätzliche Aufteilung gestaltet sich folgendermaßen: Osteoporose und Palliativmedizin sind ein internistischer Schwerpunkt, neurologische Schmerzerkrankungen werden von der Neurologischen Abteilung, allgemeine Schmerzerkrankungen bzw. -zustände von der Abteilung für Anästhesie behandelt. Minimal-invasive Therapien werden vor allem von der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin sowie rehabilitative Behandlungen vom Institut für Physikalische Medizin durchgeführt.

 

 

 

 

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